UNSER ANLIEGEN
Im Westen von Dresden schlummert ein grünes Juwel: das ehemalige Hufeland hinter dem Dorfkern von Alttrachau. Auf rund vierzehn Hektar läßt sich hier mitten in der Stadt noch ländliche Idylle erleben.
Aber das Juwel ist in Gefahr. Im Juli 2011 wurde ein Vorentwurf für eine Bebauung mit Reihenhäusern und einem Gewerbegebiet veröffentlicht (mehr dazu unter “B-380 + B-10“). Aus dem Protest gegen diesen Plan ist die Bürgerinitiative Hufewiesen Trachau entstanden.
Wir wollen das Grünland in Alttrachau für die Allgemeinheit erhalten. In Verbindung mit dem alten Dorfkern soll hier ein neuartiger Bürgerpark entstehen. Der langen und reichen Tradition Dresdens als Gartenstadt fügen wir ein neues Kapitel hinzu – mit Ihrer Hilfe!
IDEENWERKSTATT IM FRÜHJAHR 2013
In einer mehrteiligen Ideenwerkstatt bereiten wir zur Zeit den Kauf der Hufewiesen vor. Sie, Du, alle Freunde und Unterstützer können dabei sein – leibhaftig oder auch interaktiv. Mehr dazu auf der Unterseite PLÄNE > IDEENWERKSTATT.
DER AKTUELLE STAND
- Das Stadtplanungsamt hat den Vorentwurf B-380 zurückgezogen!
Der Vorentwurf sah vor, den Osten der Hufewiesen mit einer Reihenhaussiedlung und einem Gewerbegebiet zu bebauen. Dagegen sprachen die ablehnende Haltung des Ortsamtes Pieschen und neue Berechnungen zum Fluglärm und zum Bahnlärm auf den Hufewiesen. Entscheidend waren aber auch die Argumente und Proteste der Hufewiesen-Initiative. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
- Ein neues Verfahren für die Aufstellung eines Bebauungsplans für die Hufewiesen kann voraussichtlich frühestens 2014 eingeleitet werden.
Vorher soll der neue Deich entlang der Flutrinne nach Kaditz fertig werden. Erst dann dürfen diejenigen Bereiche der Hufewiesen, die vom Hochwasser 2002 betroffen waren, wieder in die Planung einbezogen werden.
- Die Hufewiesen sind zur Zeit nicht mehr öffentlich zugänglich.
Die MBG Trachau hat sie nach dem Scheitern des Vorentwurfs B-380 absperren lassen.
KAUFVERHANDLUNGEN
Die MBG Trachau GmbH & Co KG ist eine Immobilienfirma. In ihrem Besitz befindet sich der größte Teil der Hufewiesen, nämlich 10 von insgesamt etwa 14 Hektar.
Die MBG Trachau möchte ihre Grundstücke so rasch wie möglich verwerten.
Deshalb führen ihre Geschäftsführer derzeit Gespräche mit uns.
Unser Ziel: Wir wollen die Flächen im Besitz der MBG Trachau kaufen und sie dadurch vor einer Bebauung bewahren.
DIE NÄCHSTEN SCHRITTE
Zur Zeit erarbeiten wir ein Konzept für die Zukunft der Hufewiesen. Es geht vor allem um zwei Fragen:
- Wie finanzieren wir den Kauf?
- Wie sollen die Hufewiesen künftig genutzt werden?
Die Überlegungen dazu entwickeln wir in einem offenen und öffentlichen Verfahren. Unser Anspruch dabei ist:
- Möglichst viele Menschen können sich einbringen.
- Das Konzept wird systematisch entwickelt, d.h. nach einem bewährten Planungsschema.
Für die kommenden Wochen und Monate planen wir:
- eine Ideenwerkstatt in mehreren Runden
- Diskussionsabende mit Fachleuten
- eine Bürgerbefragung im Bereich des Ortsamtes Pieschen
- eine Kampagne zur Finanzierung des Kaufs
WAS KÖNNEN SIE TUN ?
Eine ganze Menge!
Wie gesagt: Die Hufewiesen leben von Menschen wie Ihnen.
- Bleiben Sie auf dem Laufenden!
Tragen Sie Ihre email-Adresse in unseren Verteiler ein.
- Erzählen Sie Anderen von den Hufewiesen!
- Machen Sie sich die Hufewiesen zueigen!
Singen, schreiben, fotografieren, malen, collagieren Sie die Hufewiesen, oder entwerfen Sie eine digitale Schnitzeljagd dafür… – Wir sammeln: Bilder, Texte, Filme, Collagen, Lieder, geocache-Suchspiele! – Allzeit bereit: info@hufewiesen.de; oder unser Trachenbriefkasten am Tor von Alttrachau 20.
- Unterstützen Sie die Initiative finanziell!
Mit einer Spende an den Hufewiesen Trachau e.V. !
- Womöglich fällt Ihnen etwas ein, woran wir noch gar nicht gedacht haben…
KURZPORTRÄT
Die Hufewiesen in Alttrachau sind etwas Besonderes. Es gibt im Dresdner Stadtgebiet mehr als sechzig alte Dorfkerne. Aber nur hier, in Trachau, ist zusammen mit den alten Höfen im Anger auch ein Stück der bäuerlichen Kulturlandschaft erhalten geblieben, die in Jahrhunderten das Elbtal bei Dresden geprägt hat.
Die Hufewiesen liegen eingeschlossen zwischen der Leipziger Straße im Westen, dem Bahndamm mit dem Haltepunkt Trachau im Norden und der kleinen Gaußstraße im Osten.

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Die Hufewiesen wurden schon im 13. Jahrhundert urbar gemacht. Nach dem Bau der ersten Fernverbindung mit der Eisenbahn in Deutschland zwischen Dresden und Leipzig in den 1830er Jahren bewirtschafteten die Bauern von Trachau die Fluren zwischen Bahndamm und Dorf noch intensiver – bis weit in das 20. Jahrhundert hinein. Erst mit der Wende von 1989 änderte sich das. Aufgekauft durch wechselnde Immobiliengesellschaften, fielen die Äcker brach. In den letzten 12 Jahren dienten sie als Pferdeweide. Über 800 Jahre lang sind die Hufewiesen ein vom Menschen gestaltetes und doch naturnahes Biotop geblieben. Seit 100 Jahren liegt dieses Kleinod mitten in der Stadt.
Heute erstrecken sich hinter dem denkmalgeschützten Anger von Alttrachau weite Wiesen mit lockerem Baumbestand. Einen besonders schönen Blick darauf hat man von der Gaußstraße aus. Es ist, als würde die Stadt hier noch einmal an ihre dörflichen Wurzeln anknüpfen. Darin liegt der sanfte Charme dieses Winkels von Dresden.
Weitere Bilder, Stimmen, Informationen im Bereich HUFELEBEN.










ich möchte die initiative unterstützen
Liebe Freunde der Hufewiesen
Ich habe an 3 Bäumen ein Herz mit Aufschriften entdeckt und finde, dass es ein großartige Idee ist !
Das könnte man noch viel intensiver machen und daher meine Bitte:
Macht mit und schreibt Eure Wünsche und Anregungen auf und macht sie mit öffentlich!
Fragt doch mal bei den Grünen nach, die finden immer irgend ein Tier was es zu schützen gilt. Das Beste Beispiel ist die Waldschlösschenbrücke.
Die MBG schreibt ja selbst das es Überschwemmungsgebiet ist, ich glaube nicht das sich daran etwas ändern wird, denn irgendwo will das Wasser ja hin, es war ja damals Grundwasser, dagegen gibts auch keine baulichen Maßnahmen, denn wenn das Wasser von unten drückt ist es egal ob dort eine Fundamentplatte drüber ist.
Ich habe es selbst gesehen, bei einem Bekannten in Kleinzschachwitz war damals ein ca. 1,50m langer riss in der Bodenplatte vom Keller, es sah aus wie gesprengt, das Wasser stieg dann vom Keller bis ins Erdgeschoss und erreichte dort 1,20m Höhe.
Ich wäre als Investor nicht unbedingt so verrückt und dort ein Haus zu kaufen, denn es gibt dagegen keinen 100%igen Schutz.
Ausserdem denke ich nicht das es die Stadt in Bauland umwandelt, am Ende wird die Stadt verklagt wenn die Häuser überschwemmt werden.
Zweitens würde ja durch so eine Bebauung irgendwo in der Nähe das Grundwasser noch mehr ansteigen.
Hallo und erst einmal Danke für den Kommentar.
Es ist nicht unser Anspruch, nur zu VERHINDERN. Wir wollen die Fläche GESTALTEN – und zwar als öffentlichen Park. Damit mag ein kleines, geschütztes Tierchen zwar formal hilfreich sein (bei der Brücke hat man gesehen, dass das aber auch nicht so sein muss), bringt uns aber bei der GESTALTUNG der Fläche nicht wirklich weiter.
Der formale Status als Überschwemmungsgebiet endet, wenn die Flutschutzmauer in Kaditz steht – das wird voraussichtlich 2014 der Fall sein. Ob bei einem nächsten Jahrhunderhochwasser von unten Hochwasser drückt, ist nicht Sache der Stadt, sondern Risikobereich eines jeden Bauherren – und es gibt wahrscheinlich genügend, die dieses Risiko eingehen würden.
Die hufewiesen sind eine der wenigen Stellen in unserer Gegend, wo Kinder noch frei, und ohne Spielzeug zu brauchen, herumtollen können und die Natur entdecken können.Ohne langfristige oder aufwendige Planung, einfach aus der Situation heraus, sich in seiner regelmäßig besuchten nahen Umgebung wohlfühlen, Luft, Gras und wilde Blumen genießen, ohne ständig auf den Verkehr achten zu müssen oder davon belästigt zu werden- wo gibts das schon noch. ich als Erzieherin und auch meine Kindergartenkinder, die das schon verstehen, würden die Hufewiesen – und die dazu gehörigen Pferde- sehr vermissen.
die wiese muss bleiben …es ist für alle besser …mensch und tier …….wir haben doch genug einkaufhäuser …soviel geld kann man do ni scheißen um aus zu geben….mal abgesehen von den ganzen kleinen läden und ketten die hier aller paar hundert meter sind, haben wir den elbepark ( der ja nun groß genug geworden ist ), den neuen alten straßenbahnhof und dann haben wir ja noch den stadtkern mit der pragerstraße und den ganzen rummel ringsrum…ah und häuser haben wir auch genug wo man wohnen kann ..bzw auch welche die man noch scheen neu machen kann ..also wir haben alles da am rande von dresden …nur grün is bissl rar hier
Jedes Mittel wäre recht, wenn diese Fläche als Grünfläche zur allgemeinen Nutzung erhalten bliebe – von dem Vorschlag, dass die Stadt sie kauft bis hin zu einer Bürgervereinigung, die Geld sammelt. Es braucht vor allem viel Öffentlichkeit, damit sich alle des drohenden Verlustes bewusst werden. Also: trommeln und pfeifen
Ich wünsche mir das diese Oase bleiben kann,ich bin auf dem Reiterhof sehr gern und liebe die Tiere. Wir genießen es im grünen bei jedem Wetter von unserem Alltag abzuschalten. Wir haben dort die Möglichkeit alles zu beobachten was auf der Wiese wächst und “Wohnt”,hoffentlich keine Häuser.Laßt uns Stadtkindern etwas grün…Bitte !!!
Also ich laufe da oft lang und finde es einfach super gleich nebenan im Grünen zu sein. Grade die alten Obstgehölze bieten denke ich mal auch viel Lebenraum für seltene Tierarten. Da versteh einer warum die Waldschlößchenbrücke wegen ner Fledermaus bald hätte wieder abgerissen werden müssen und an solchen Stellen interessiert keinen Naturschutzverband die Zerstörung solcher Flächen. Die Stadt soll doch die Fläche dem Eigentümer einfach abkaufen (Geld ist ja bekannterweise da) und irdenwas damit anstellen z.B. öffentlicher Park oder Lehrpfad oder oder……..Ausserdem gibt es in DD genug häßliche Brachflächen die bebaut werden könnten da könnte auch ein Grundstückstausch in Frage kommen.
Es gibt so viele Ideen nur leider wird man auch diese Zerstörung nicht verhindern können …wie so oft
Stellungnahme bis 27.07.2010 ? Oder eher doch noch bis 2011?
Danke für den Hinweis, es ist natürlich der 27.07.2011 gemeint.
When all the trees have been cut down,
when all the animals have been hunted,
when all the waters are polluted,
when all the air is unsafe to breathe,
when all the land has been taken by malls and gross suburban sprawl
only then will you discover you cannot eat money.
Cree Prophecy
(Native American Quote)
OK, I admit, I made up that fourth line! But, Please please do not put up a mall there. That land is so beautiful.
laßt das grün in dresden und reißt lieber weniger bestandshäuser ab damit der wohnraum in dresden in ehrwürdigen häuser bleibt und nicht wie >BAU-bürgermeister alles verschandet
Auch wenn ich gegen jegliche Bebauung der Wiese bin möchte ich doch kritisch anmerken:
es ist nicht unsere Oase und sie gehört auch nicht der Stadt – wie allseits bekannt. Vielmehr hat der Eigentümer sie uns jahrelang kostenfrei zur öffentlichen Nutzung überlassen. Sicherlich hatte er dadurch auch Vorteile (Pflege etc.) aber das ist nicht unbedingt selbstverständlich. Und auch wenn die Stadt die Möglichkeit hat eine Bebauung abzuwenden, das Grundstück gehört immer noch dem Eigentümer. Und der hätte dann einen großen persönlichen Garten für sich und seine Familie. Was ich damit sagen will: Es nützt niemandem im Glashaus mit Steinen zu werfen wenn man selber drin ist! Ein eingezäuntes privates Stück Grün bringt auch nicht wirklich etwas. Vielmehr muss hier wohl eine Lösung her von der alle etwas haben. Natur und Umwelt, Bürger und Eigentümer.
Eigentlich sollte es hier nicht um den Nutzen an sich gehen, sondern darum, dass es GRÜN ist und kein Beton- uns Stahlklotz.
Selbst ein riesiger Privater Garten, eine Parkanlage, eine normale Wiese wo im Sommer die Leute picknicken können etc ( egal ob mit den Pferden oder nicht ) – es ist alles Besser als irgendwelche Betonklötzer.
I helped rebuild the house at Gausstrasse 4 and I appreciated the beautiful view over the horse field. Now I have to live in America and all the good views are ruined because of suburbanization. I have to drive 45 minutes to see a view untainted by commercialism. Don’t put up a tacky strip mall in a picturesque field next to a historical building – it’s gauche and American (and I am an American, so that says a lot).